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Der innere Zerfall der KP Chinas

Epoch Times Deutschland
25.06.2006

Artikel zum Thema:

Wie in der früheren DDR und in anderen kommunistischen Systemen beginnt auch in China die politische Indoktrination von Kindesbeinen an. Diese soll jeden Bürger zu einem reibungslos funktionierenden Teil der politischen Machtmaschinerie machen. Die Mitgliedschaft in der Partei ist eine Auszeichnung und ein Privileg und es galt lange als absurd, diese Mitgliedschaft auch nur in Frage zu stellen. Es ist nicht jedem „vergönnt“ ein Mitglied der Partei zu sein, doch wer es ist, kann Macht und Privilegien genießen.

Doch der Preis für die Mitgliedschaft ist hoch: Die Partei fordert von ihren Mitgliedern die absolute Selbstaufopferung. Familie und Privatleben und auch das eigene Gewissen sind den Anweisungen der Partei unterzuordnen. Zahllose Menschen wurden durch die Befehle der KP gezwungen, Unmenschliches zu tun und gerieten so in eine ausweglose Abhängigkeit. Hinrichten, Foltern, Bespitzeln, Diffamieren, Gesetze verdrehen, Nachrichten fälschen: All das, was in der Diktatur der KP zur täglichen Selbstverständlichkeit gehört, muss von Menschen ausgeführt werden, die als zunächst unschuldige Wesen in die Fänge der Partei geraten. Polizisten, Beamte und Soldaten werden im Prozess ihrer „politischen Erziehung“ von der Partei zu Instrumenten geformt, die dem Machterhalt durch Gewalt kein Gewissen und keine Skrupel entgegenstellen dürfen.

 

 

An der Zensur vorbei

Zahllosen Chinesen hat die Veröffentlichung der Neun Kommentare in der Epoch Times die Augen über ihr eigenes Schicksal und die wahre Geschichte Chinas geöffnet. Über mehrere Generationen schon bekommen die Chinesen Informationen und Bildung nur aus einer Hand: Der Propagandaabteilung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas. Zum ersten Mal seit der Machtergreifung der Kommunisten konnte sich ein Buch über die Methoden und Verbrechen der KP in weiten Kreisen des chinesischen Volkes verbreiten. Moderne Kommunikationsmittel und die Unterstützung durch Chinesen im Ausland tragen ihren Teil dazu bei. China steht vor einer Wende.

 

 

 

Die verlassene Hülle

Nach der großen Resonanz, die die Neun Kommentare erfahren haben, ist im Dezember 2004 von der chinesischen Epoch Times eine spezielle Webseite eingerichtet worden. Dort können sich Chinesen von den drei kommunistischen Organisationen lossagen, in denen sie freiwillig oder unfreiwillig Mitglied geworden sind. Dabei handelt es sich neben der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) um den kommunistischen Jugendverband und die kommunistischen Jungpioniere.

Bis heute haben, ermutigt durch die Lektüre der Neun Kommentare, über 10 Millionen Chinesen in Form von Email, Fax, oder Telefonanruf ihre Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei und ihren Organisationen für nichtig erklärt. Diese Erklärungen werden oftmals nicht unter dem echten Namen abgegeben, denn das ist gefährlich, aber sie sind authentisch. Viele Chinesen, besonders im Westen Chinas und auf dem Land, haben keinen Internetzugang. Dort findet man Erklärungen in denen sich die Menschen von der KP lossagen auf Wandzeitungen  und sogar Geldscheinen .

Die eingegangen Erklärungen erzählen Geschichten aus dem Leben und Leiden der Chinesen unter der KP. Sie spiegeln die innere Haltung der Menschen eines Volkes wider, dem über ein halbes Jahrhundert lang der Mund verboten war. Das chinesische Volk ist seines Peinigers überdrüssig und es scheint die Zeit gekommen, in der die Fundamente des Terrors der KP zerbröckeln.

  

Lesen Sie im China Spezial:  

 

 

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