Frankfurt/Main - Anleger sollten die vergangenen Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank zum Anlass nehmen, ihre Sparkonten zu überprüfen. Wer noch immer auf das traditionelle, meist niedrig verzinste Sparbuch setze, verschenke bares Geld, meint die Onlinebank Comdirect. Tages- und Festgeldkonten mit vergleichbar kurzen Anlagehorizonten bringen demnach inzwischen mehr als 3,0 Prozent Zinsen jährlich, dagegen gebe es auf dem Sparbuch selten mehr als 1,5 Prozent. Die Comdirect rät, die Zinsprodukte der verschiedenen Anbieter genau zu prüfen. Hohe Zinsen seien im Endeffekt wenig wert, wenn zusätzliche Gebühren für Kontoführung oder Porto die Rendite deutlich schmälerten.
(AP)
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