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Merkel wirbt für Beschäftigung älterer Arbeitnehmer

Über 50-Jährige „gehören nicht zum alten Eisen“

AP
02.12.2006 13:12

ETD  Artikel zum Thema:

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer eingesetzt. „Diejenigen, die älter als 50 Jahre sind, gehören nicht zum alten Eisen“, sagte sie in ihrer jüngsten Videobotschaft am Samstag. Ihre Erfahrung werde gebraucht. Merkel bekräftigte das Ziel der Bundesregierung, ältere Arbeitslose beim Wiedereintritt ins Berufsleben zu unterstützen.

Sie verwies darauf, dass die Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr insgesamt um fast zwölf Prozent, bei den Älteren aber nur um 8,4 Prozent zurückgegangen ist. „Deshalb setzen wir mit ganz gezielten Initiativen bei denen an, die älter als 50 Jahre sind. Die Initiative 50plus von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering ist hierfür ein gutes Beispiel.“

Danach könnten künftig Weiterbildungsmaßnahmen bereits ab dem 45. Lebensjahr bezahlt werden. Bei der Wiedereingliederung über 50-Jähriger ins Berufsleben würden Lohnkostenzuschüsse möglich. „Und es wird eine Möglichkeit eines Kombilohns geben, das heißt, wenn ein älterer Arbeitnehmer von einem Arbeitsplatz auf einen anderen wechselt und auf dem neuen Arbeitsplatz weniger Geld bekommt, dann wird ihm ein Teil des Ausfalls von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt“, erklärte die Kanzlerin.

Sie wies auch auf die Initiative „Erfahrung ist Zukunft“ hin, in der Bundesregierung, Wirtschaftsverbände und gesellschaftliche Organisationen zusammenarbeiten. Angesichts der demografischen Entwicklung werde die Erfahrung aller gebraucht, insbesondere der älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

www.bundeskanzlerin.de

 

(AP)

 

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