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Ayurveda-Produkte zur Nahrungsergänzung stark belastet

Grenzwerte bei Arsen und Quecksilber teilweise deutlich überschritten – Experte schließt Gesundheitsgefahr nicht aus

AP
04.03.2007

Frankfurt/Main – Das ARD-Magazin „Plusminus“ hat bei einer Stichprobe in indischen Lebensmittelläden Ayurveda-Produkte mit teilweise extrem hohen Anteilen von Arsen und Quecksilber gefunden. Bei sechs von zehn Proben von Nahrungsergänzungsmitteln seien die Grenzwerte überschritten gewesen, berichtete der Hessische Rundfunk am Montag vorab. In zwei Fällen sei der zulässige Höchstwert gar um mehrere tausend Milligramm übertroffen worden.

Beim Verzehr der Produkte sei von einer Schädigung vor allem des Nervensystems auszugehen, sagte Fritz Kleinschnitz vom Untersuchungsinstitut Kuhlmann dem Magazin. „Bei derartig hohen Werten muss man von einem absichtlichen Zusetzen dieser Schwermetalle ausgehen.“ Die Tester kauften den Angaben zufolge Rheumatikum-Präparate, ayurvedische Weihrauchtabletten und ähnliche Produkte aus indischen Läden in Frankfurt am Main, Köln sowie Artikel aus dem Internet.

Bereits im vergangenen November hätten Untersuchungen ein ähnliches Resultat ergeben, berichtete das Magazin. Daraufhin habe die Staatsanwaltschaft Darmstadt gleich 60 Produkte in Frankfurt beschlagnahmt. Eine effektive Kontrolle des Handels mit Nahrungsergänzungsmitteln finde aber nicht statt.

Der Beitrag sollte am Montagabend um 21.50 Uhr im Ersten ausgestrahlt werden.

http:/www.daserste.de/plusminus

 

(AP)

 

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