Düsseldorf – Die Quoten-Queen der 90er wird 50
Einst war sie die unangefochtene Quoten-Queen Deutschlands. Millionen sahen Margarethe Schreinemakers in den 90er Jahren regelmäßig zu, wenn sie in der Sat.1-Talkshow „Schreinemakers Live“ Information und Emotion auf den Bildschirm brachte. Inzwischen hat die studierte Soziologin ein kleineres Publikum: Seit April moderiert sie bei dem Sender 9Live die auch im Internet empfangbare Show „Schreinemakers 01805-100232“. Am (kommenden) Sonntag feiert Margarethe Schreinemakers ihren 50. Geburtstag. Zu ihrer wechselhaften Karriere gehört beides: die große Erfolgs-Show und die kleine Nischen-Sendung beim Anrufsender. Die Zeit der goldenen Quoten wünscht sich Schreinemakers aber nicht zurück, wie sie der Nachrichtenagentur AP sagte. „Alles wird nur einmal gelebt und gehört zu dir – Niederlagen, Höhen und Tiefen“, betonte sie. „Das ist ja nicht nur im Job so, so etwas bestimmt das ganze Leben.“ -AP- mit Bild POR502
Frankfurt/Main – Barbara Rudnik geht es wieder gut
Der krebskranken Schauspielerin Barbara Rudnik geht es nach Angaben ihrer Agentin derzeit gut. Am kommenden Sonntag feiert sie ihren 50. Geburtstag, wo und wie, dazu wollte die Agentur nichts verraten. Trotz ihrer schweren Erkrankung arbeitete Rudnik einige Wochen im Mai – bei den Dreharbeiten zur ARD-Reihe „Commissario Laurenti“ mit Henry Hübchen. Darin spielt sie die Ehefrau und Kunsthändlerin Laura Laurenti. Diesmal musste sie eine blonde Perücke tragen. Ende April zeigte das „Bunte“-Titelbild sie mit extrem kurzen grauen Haaren, die nach der Chemotherapie gerade nachgewachsen waren. „Ich will mich nicht länger verstecken“, erklärte die 49-Jährige. „Ich möchte mich erhobenen Hauptes mit meinen kurzen, ungefärbten Haaren zeigen und sagen: 'Das bin ich jetzt'.“ -AP- mit Bild POR501
New York – Ethan Hawke ist erneut Vater geworden
Nur wenige Wochen nach seiner Heirat ist US-Schauspieler Ethan Hawke erneut Vater geworden. Seine neue Frau Ryan Shawhughes brachte in New York ein Mädchen, Clementine Jane Hawke, zur Welt, wie Hawkes Agentin Mara Buxbaum am Mittwoch mitteilte. Die Geburt war bereits am vergangenen Freitag in New York. Das Paar hatte im Juni geheiratet. Der 37-jährige Hawke hat bereits zwei Kinder aus seiner Ehe mit Schauspiel-Kollegin Uma Thurman. Die beiden hatten 1998 geheiratet, 2004 reichte Thurman die Scheidung ein. Hawke erhielt 2001 für seine Rolle in „Training Day“ eine Oscar-Nominierung. -AP-
München – Minnie Driver ist gerne füllig
Die hochschwangere Schauspielerin und Sängerin Minnie Driver fühlt sich mit ihrer derzeitigen Leibesfülle pudelwohl. „Ich bin gern fett“, sagte die 38-Jährige der Zeitschrift „TV Spielfilm“. Inzwischen liebe sie es, ein Kind auszutragen. „Aber so langsam darf es dann auch mal rauskommen.“ Die letzten Wochen werde sie „zuhause liegen wie ein Wal. Ab und zu werde ich mich ins Wasser rollen und ansonsten neben meinem Hund unter dem Sonnenschirm warten“, sagte die Britin. Ihr eigenes Gemüt mag Driver dagegen nicht so sehr: „Ich wäre gerne weniger zickig. Und konsequenter“, sagte sie. Mindestens zwei Liebesbeziehungen seien daran zerbrochen, dass sie zu stur und zu eigensinnig gewesen sei. „Aber Menschen neigen nun mal dazu, mich auf die Palme zu bringen.“ -AP-
Mannheim – Juliette Gréco liebt immer noch Schwarz
Die Grande Dame des Chansons und Muse der Existenzialisten, Juliette Gréco, bleibt sich auch im hohen Alter treu. Schwarz sei noch immer ihre Lieblingsfarbe, sagte die 81-Jährige dem „Mannheimer Morgen“. Mehr noch als bei ihrer Bühnenkleidung sei dies bei ihrer Privatgarderobe der Fall. „Ich fühle mich in schwarzer Kleidung geschützt und verborgen“, sagte Gréco. „Ich versuche immer mal wieder, etwas Farbe in meine Garderobe zu bringen, aber ich schaffe es einfach nicht.“ Die Chansonsängerin spürt ein wachsendes Interesse an niveauvollen Chansons: „Das Publikum verlangt nach guten Texten. Die Leute haben genug von oberflächlichen Songs.“ -AP-
München – Van Almsick sieht sich noch nicht als Journalistin
Ex-Schwimmstar Franziska van Almsick orientiert sich bei ihrem Leben nach dem Rückzug aus dem Scheinwerferlicht lieber an Steffi Graf als an Boris Becker. „Während meiner aktiven Zeit war es Boris, der mich angetrieben hat, als Siegertyp, als Kämpfer“, sagte die 30-Jährige der Zeitschrift „TV Spielfilm“. „Heute bin ich fasziniert von Steffis stilvollem Rückzug. Boris lebt ein sehr öffentliches Privatleben, schreibt intime Autobiografien – ich orientiere mich eher an Steffi als an Boris.“ Die künftige ARD-Sport-Expertin, die von den Olympischen Spielen aus Peking berichten wird, will sich nicht als Journalistin bezeichnen. „Das traue ich mich noch nicht. Vor meinem TV-Engagement habe ich nur einen zehntägigen Crash-Kurs in der Journalistenschule gemacht. Ich lerne noch“, sagte sie. -AP- mit Bild FRA129
Berlin – Donna Leon liebt Charles Dickens
Krimi-Autorin Donna Leon hat eine fast symbiotische Beziehung zu Büchern. „Wenn ich nicht lesen könnte, würde ich mich umbringen“, sagte die 65-jährige Schöpferin der Venedig-Krimis um Commissario Brunetti dem Magazin „Cicero“. „Meine erste literarische Liebesbeziehung hatte ich mit 15, ich verliebte mich in Dickens 'Große Erwartungen'.“ Charles Dickens zeige, „dass man brutal aufwachsen und trotzdem ein guter Mensch werden kann. Ich habe es sehr oft gelesen“, sagte Leon. -AP-
London – FIA-Chef Mosley gewinnt gegen „News of the World“
Motorsport-Chef Max Mosley hat im Prozess gegen die britische Boulevardzeitung „News of the World“ gesiegt. Das Gericht urteilte am Donnerstag, die Berichterstattung über eine Begegnung mit Prostituierten haben die Privatsphäre des 68-Jährigen verletzt. Als Entschädigung bekam er 60.000 Pfund (76.000 Euro) zugesprochen. Außerdem muss die Zeitung die Anwaltskosten Mosleys übernehmen, die auf 450.000 Pfund geschätzt wurden. Richter David Eady erklärte in seiner Urteilsbegründung, er habe keine Hinweise darauf gefunden, dass bei den gefilmten Sexspielen ein Bezug zur Nazizeit hergestellt werden sollte, wie es die Zeitung behauptet hatte. Er könne nicht erkennen, dass Opfer des Holocaust verlacht werden sollten. Weiter erklärte der Richter, Mosley habe zurecht erwarten können, dass seine wenn auch unkonventionellen sexuellen Aktivitäten Privatsache bleiben würden. -AP- mit Bildern LJR106, XAG104, XAG103 (AP)
Was sind das für grüne Links?
Versicherung
Telefontarife


