Tokio – Japanische und mongolische Wissenschaftler haben das Skelett eines vor 70 Millionen Jahren gestorbenen jungen Dinosauriers geborgen. Ein Sprecher des Hayashibara Museums für Naturwissenschaften sagte am Donnerstag, das Skelett stamme aus einem Sandsteinbrocken, der im August 2006 in der Wüste Gobi in der Mongolei gefunden worden sei.
Bei dem Fund handelt es sich um einen Tarbosaurus, einer verwandten Art des Tyrannosaurus Rex, die am Ende der Kreidezeit vor rund 70 Millionen Jahren lebte. Die Wissenschaftler brauchten zwei Jahre, um alle Knochen freizulegen. Dabei fanden sie heraus, dass dem Fossil nur einige Halsknochen und ein Teil des Schwanzes fehlen, wie das Museum mitteilte.
Die Wissenschaftler vermuten, dass der Tarbosaurus fünf Jahre alt war, als er starb, was den Fund noch sensationeller macht. Es sei schwierig, gut erhaltene Skelette von jungen Dinosauriern zu finden, sagte der Sprecher des Museums. Oft seien die Funde stark verwittert oder von Räubern zerstört. Der jüngste Fund sei deshalb ein großer Schritt, um die Entwicklung von Dinosauriern besser verstehen zu können. (AP)
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