Berlin – Einen voll besetzten Doppeldecker-Reisebus mit 950.000 Kilometern auf dem Tacho und zahlreichen Rostschäden hat die Berliner Polizei aus dem Verkehr gezogen. Beamte stoppten das betagte Gefährt aus Brandenburg am Mittwoch auf der legendären Avus und untersagten wegen akuter Mängel die Weiterfahrt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die 65 Fahrgäste mussten auf zwei Ersatzbusse umsteigen. Gesteuert wurde der marode Bus von einem 66-Jährigen.
Das Gefährt wäre vermutlich ohnehin nicht mehr weit gekommen, wie aus der Mängelliste hervorgeht: Ein Bauteil der Lenkeinrichtung war gebrochen. Tragende Teile und Abschnitte des Unterbodens waren rostig und verrottet. Die Bremsanlage war defekt.
Der Bus wurde für ein technisches Gutachten sichergestellt. Den Eigentümer des Reiseunternehmens und den Fahrer erwarten neben einer Geldbuße drei Punkte in Flensburg. (AP)
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