New York – Grüne Stellen an Kartoffeln sollte man vor dem Verzehr unbedingt entfernen. Sie enthalten bestimmte Giftstoffe wie die Alkaloide Solanin oder Chaconin. Mit diesen Toxinen schützt sich die Knollenfrucht während der Reifung vor Keimen, Pilzen oder Insekten.
Aber auch für den Menschen sind die Stoffe giftig: Symptome einer Vergiftung treten meist acht bis zwölf Stunden nach dem Essen auf und reichen von Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Unruhe, Verwirrung und Halluzinationen, wie Forscher der englischen Universität Reading im „Journal of the Science of Food and Agriculture“ schreiben.
Die Forscher raten, die grünen Stellen einfach wegzuschneiden. Um das Auftreten grüner Kartoffeln zu verhindern, solle man die Knollen erst nach der Reife ernten, nicht bei hohen Temperaturen ernten und stets dunkel lagern.
(Quelle: „Journal of the Science of Food and Agriculture (JSFA)“, Vol. 88, S. 1869-1881) (AP)
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