Berlin – Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat am Wochenende in zahlreichen Telefonaten die Bemühungen der Bundesregierung um eine Entschärfung des Konflikts in Georgien fortgesetzt. Er führte dazu unter anderem Gespräche mit seinen Amtskollegen aus Georgien und Russland, wie das Auswärtige Amt mitteilte. Außerdem telefonierte er mit dem französischen Außenminister und EU-Ratsvorsitzenden Bernard Kouchner, dem EU-Außenrepräsentanten Javier Solana und US-Außenministerin Condoleezza Rice.
Im Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow unterstrich Steinmeier laut Erklärung, dass ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen oberste Priorität haben müsse. In mehreren aufeinanderfolgenden Telefonaten mit Moskau und Tiflis habe er nachdrücklich für die Aufnahme eines Direktkontaktes zwischen beiden Seiten geworben, um so den Einstieg in eine politische Lösung der Krise zu finden.
Der Bundesaußenminister entsandte auch den Kaukasus-Beauftragten des Auswärtigen Amtes in die Krisenregion. Deutschland sehe sich als Koordinator der UN-Freundesgruppe für den Abchasien-Konflikt in besonderer Verantwortung, hieß es. (AP)
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