Hamburg – Computerprogramme zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gefahren im Internet bringen nach einem Test der Zeitschrift „Computerbild“ selten den gewünschten Effekt. Von sechs getesteten Programmen wurden fünf mit mangelhaft bewertet, wie der Chefredakteur des Blattes, Hans-Martin Burr, am Donnerstag in Hamburg sagte. Die meisten ließen sich leicht von den Kindern umgehen und hätten keinen zuverlässigen Internet-Filter.
Als Konsequenz stellten das Blatt und Microsoft ein eigenes Programm-Paket zusammen, das einen besseren Schutz bieten soll, wie Burr erklärte. Zu dem Paket gehören zwei sogenannte Kindersicherungen, mit denen die Nutzungszeiten für Rechner und Internet beschränkt und der Zugriff auf ungeeignete Programme gesperrt werden können. Mit dem Programm „Family Safety“ können unerwünschte Internet-Seiten gesperrt werden. Eine speziell angepasste Version des Internet Explorers bietet laut „Computerbild“ zudem Kindern den Zugriff auf etwa 50 unbedenkliche Links, beispielsweise die Seite des Kinderkanals von ZDF und ARD. (AP)
Versicherung
Telefontarife


