München – Die Umrüstung des eigenen Wagens auf Autogas zahlt sich im Schnitt erst nach 51.000 Kilometern aus. So lange dauere es, bis dank niedrigerer Treibstoffkosten die 2.000 bis 3.000 Euro für den Umbau eines Benziners eingespart seien, erklärt der ADAC in München. Der Verkehrsclub hat die Kosten für 50 gängige Fahrzeugmodelle durchgerechnet – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Grundsätzlich amortisiere sich der Umbau umso schneller, je mehr Sprit ein Auto verbrauche, erläutert der ADAC. Im günstigsten Fall im Test war es nach 36.000 Kilometern soweit. Bei sparsamen Fahrzeugen rechnet sich der Umbau dagegen erst nach ungünstigstenfalls 75.000 Kilometern.
Durch die aktuell höheren Spritkosten zahle sich der Umbau im Schnitt schneller aus als noch vor drei Jahren, erklärt der Autoclub. Damals hatte er eine durchschnittliche Schwelle von 60.000 Kilometern errechnet.
Der ADAC ging bei seinen Berechnungen von einem Autogaspreis von 74 Cent pro Liter aus. Der Benzinpreis wurde mit 1,50 Euro pro Liter Super angesetzt.
http://www.adac.de/Auto_Motorrad/Autokosten (AP)
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