Moskau – Russland fürchtet sich nach Worten von Präsident Dmitri Medwedew nicht vor einen neuem Kalten Krieg. Sein Land wolle ihn aber auch nicht, sagte er am Dienstag. Zuvor hatte Medwedew gegen den Widerstand des Westens die abtrünnigen georgischen Regionen Südossetien und Abchasien als unabhängig anerkannt. Es wird damit gerechnet, dass die Entscheidung die Spannungen zwischen Moskau und dem Westen weiter anheizt. Deutschland, Frankreich und die USA bedauerten den Schritt.
„Wir fürchten uns vor nichts, auch nicht vor der Aussicht auf einen neuen Kalten Krieg“, zitierte die russische Nachrichtenagentur ITAR-Tass Medwedew. „Aber wir wollen keinen Kalten Krieg, und in dieser Situation hängt alles von der Haltung unserer Partner ab.“ (AP)
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