Brandenburg/Havel – Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich tief beunruhigt über die Eskalation des Konfliktes im Südkaukasus gezeigt. Es handele sich um „eine der größten Krisen seit dem Ende des Kalten Krieges“, sagte der stellvertretende SPD-Chef am Dienstagabend auf einem Parteisommerfest in Brandenburg an der Havel. Die Entwicklung der Weltlage bezeichnete er als sehr beunruhigend. Die jüngste Eskalation wegen der Anerkennung der abtrünnigen georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien von Russland sei „in dieser Schärfe nicht absehbar“ gewesen.
Weiter sagte Steinmeier, derzeit seien nach seinem Eindruck „viel zu viele mit Streichhölzern unterwegs, und nur wenige wollen den Feuerlöscher tragen“. Er hingegen wolle gemeinsam mit den Außenministern der Europäischen Union einen Weg zurück in Richtung Stabilität und Frieden suchen. Russland hatte zuvor Südossetien und Abchasien als unabhängig anerkannt und stieß damit auf internationale Bestürzung. (AP)
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