Denver – Unmittelbar vor Beginn der Wahl des Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei hat Hillary Clinton ihren Wahldelegierten freigestellt, für Barack Obama zu stimmen. Viele von ihnen riefen Clinton in dem voll besetzten Saal in Denver daraufhin zu: „Nein!“.
In einer von Emotionen geprägten Versammlung mit den Delegierten erklärte sie am Mittwoch, sie werde ihnen nicht sagen, was sie tun sollten. „Ihr wisst in eurem Herzen, was das Richtige für euch ist“, sagte sie. Der Wahlkampf sei eine Freude gewesen, sagte sie ihren Anhängern. „Ja, wir haben es nicht geschafft. Aber, Junge, was hatten wir doch für eine gute Zeit.“
Clinton hatte bereits bei ihrem Parteitagsauftritt am Dienstag das Kapitel ihrer gescheiterten Präsidentschaftskandidatur abgeschlossen und die Demokraten aufgerufen, sich geschlossen hinter Obama zu stellen. (AP)
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