Hamburg – In seiner Jugend hat sich Schauspieler Sigmar Solbach als „Krieger Gottes“ gesehen und den Beruf des Priesters angestrebt. „Ich war ein sehr engagierter junger Christ. Ich habe mich als Krieger Gottes gefühlt“, sagte Solbach (“Dr. Stefan Frank“) laut Vorabmeldung in der ARD-Talksendung „Beckmann“. Demnach war er der Ansicht, er müsse das Böse in der Welt bekämpfen, „was natürlich nicht funktioniert“.
Nach langer Sinnsuche habe er sich inzwischen vom Katholizismus abgewendet, sagte der 61-Jährige weiter und fügte hinzu: „Ich befinde mich auf dem buddhistischen Pfad. Das Ziel ist definiert, nur ob und wann man es erreicht, das ist die Frage.“ Mit seinem neuen Glauben ruhe er heute mehr in sich selbst als früher: „Es konnte früher schon mal passieren, dass ich eine Schüssel mit Nudelsalat an die Wand geschmissen habe“, räumte er ein. (AP)
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