Madrid – Die sechs Jahre von kolumbianischen Rebellen festgehaltene Exgeisel Ingrid Betancourt erhält den renommierten Prinz-von-Asturien-Preis. Betancourt sei zum weltweiten „Symbol für Freiheit und menschlichen Widerstand im Angesicht härtester Widrigkeiten“ geworden, erklärte die spanische Jury zur Begründung. Ihr Kampf für Demokratie sei ein hoffnungsvolles Beispiel für Würde und Mut. Die 46-jährige frühere kolumbianische Präsidentschaftskandidatin wurde im Juli in einer Militäraktion befreit.
Der Prinz-von-Asturien-Preis wird in acht Kategorien vergeben und ist mit 50.000 Euro sowie einer Skulptur des katalanischen Künstlers Joan Miró dotiert. Betancourt wird in der Kategorie geehrt, die jene würdigt, die sich für Frieden und gegen Armut, Ungerechtigkeit oder Krankheit einsetzen. Im vergangenen Jahr erhielt die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Israel den Preis.
Die Auszeichnung ist nach dem spanischen Kronprinzen Felipe benannt, Prinz von Asturien. Die Preise werden im Oktober in Oviedo vergeben, der Hauptstadt der Region Asturien. (AP)
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