Zürich – Die Schweiz ist am Samstag von starken Regenfällen heimgesucht worden. Die höchsten Werte wurden im Tessin gemessen. Auf der Heimreise Richtung Norden mussten sich die Autofahrer in Geduld üben. Während mehreren Stunden stauten sich die Autos vor dem Südportal des Gotthardtunnels auf einer Länge von zehn Kilometern.
Die Niederschläge waren sehr stark, wie ein Sprecher von MeteoSchweiz am Samstag sagte. So fielen im Nordtessin von Freitagabend bis Samstagabend 72 Liter Regen pro Quadratmeter. In Locarno wurden in der gleichen Zeitdauer 65 Liter gemessen. Aber auch die Innerschweiz meldete hohe Mengen, so etwa der Napf mit 58 Litern, Luzern mit 49 Litern und Engelberg mit 47 Litern. Etwas weniger regnete es im Mittelland, wo durchschnittlich zwischen 20 und 30 Liter gemessen wurden. Die Regenfälle dauern voraussichtlich bis Sonntag an. Die Schneefallgrenze, die sich am Samstag zwischen 2.200 und 2.400 Metern befand, könnte laut dem MeteoSchweiz-Sprecher am Sonntag bis auf 2.000 Meter sinken.
Der Verkehr auf den Schweizer Strassen verlief am Samstag mehrheitlich ruhig. Einzig vor dem Südportal des Gotthard-Tunnels stauten sich die Autos während mehreren Stunden auf einer Länge von zehn Kilometern. Dies entsprach einer Wartezeit von rund zweieinhalb Stunden. Aber auch Richtung Süden mussten sich die Autofahrer zeitweilig in Geduld üben. Vor dem Nordportal des Gotthardtunnels stauten sich die Autos am Mittag nämlich auf einer Länge von vier Kilometern. Wegen Steinschlags war die Centovalli-Bahnlinie vorübergehend unterbrochen. Die Züge Locarno-Domodossola verkehrten nur bis Intragna. Als Ersatz wurden Busse eingesetzt. (AP)
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