Berlin – Die Mieten in Deutschland sind in den Jahren 2002 bis 2006 nahezu konstant geblieben. Wie die Eigentümer-Gemeinschaft Haus und Grund am Dienstag mitteilte, zahlten Mieter 2006 durchschnittlich 5,94 Euro pro Quadratmeter und damit nur einen Cent mehr als noch vier Jahre zuvor.
Die Preisentwicklung falle in den einzelnen Bundesländern jedoch sehr unterschiedlich aus, sagte Verbandspräsident Rolf Kornemann. In Bayern, Bremen und Thüringen seien die Bruttokaltmieten um bis zu fünf Prozent gesunken. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern dagegen betrage die Mietsteigerung bis zu 9,3 Prozent.
In den Jahren 2006 bis 2008 stiegen die Mieten dem Statistischen Bundesamt zufolge um etwa 1,3 Prozent. Wie Kornemann betonte, sei die Belastung der Mieter dennoch insgesamt deutlich stärker gestiegen. Dies sei auf die steigenden Energiekosten und Steuern zurückzuführen. Diese seien zwischen 2002 und 2006 laut Statistischem Bundesamt von 104 auf 136 Euro monatlich je Haushalt gestiegen.
http://www.haus-und-grund.net/ (AP)
Versicherung
Telefontarife


