Berlin – Kinder aus Zuwandererfamilien leiden überdurchschnittlich oft an Übergewicht, Bewegungsmangel und unzureichendem Impfschutz. Dies geht aus einer Übersicht des Robert-Koch-Instituts über die Kinder- und Jugendgesundheit hervor, die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und Staatsministerin Maria Böhmer am Freitag in Berlin vorstellten.
„An der Früherkennungsuntersuchung vor der Einschulung nehmen nur zwei Drittel der Kinder mit Migrationshintergrund teil“, sagte Ulla Schmidt. Deshalb informiere man verstärkt auch in türkischer Sprache über Vorsorgeuntersuchungen. Maria Böhmer appellierte an die Migrantenorganisationen, den Dialog zu Gesundheitsämtern und Selbsthilfeorganisationen zu suchen.
http://www.bmg.bund.de/ (AP)
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