New Haven/USA – Die Filmwelt hat eine ihrer größten noch lebenden Legenden verloren: Paul Newman ist tot. Der amerikanische Schauspieler erlag am Freitag im Alter von 83 Jahren einem langwierigen Krebsleiden, wie seine Sprecherin Marni Tomljanovic am Samstag bekanntgab. Die letzten Stunden verlebte er im Kreis seiner Familie und Freunde.
Im Juni hatten erstmals Berichte die Runde gemacht, Newman sei an Lungenkrebs erkrankt. Mit seiner Frau Joanne Woodward feierte er im Januar Goldene Hochzeit.
Newman war insgesamt zehn Mal für einen Oscar nominiert, 1987 gewann er die begehrte Trophäe für den Film „Die Farbe des Geldes“ (“The Color of Money“), zudem wurde ihm 1986 ein Ehren-Oscar für sein Lebenswerk verliehen. Newman spielte an der Seite von Hollywood-Stars wie Elizabeth Taylor, Lauren Bacall, Tom Cruise, Tom Hanks und vor allem Robert Redford, mit dem er in „Zwei Banditen: Butch Cassidy und Sundance Kid“ and „Der Clou“ brillierte.
Newman war auch für seine Leidenschaft Autorennen und sein sozialpolitisches Engagement bekannt. Mit den unzähligen Dollar-Millionen aus dem Verkauf von Salat-, Spaghettisaucen und Popcorn mit dem Markennamen „Newman's Own“ finanzierte er unter anderem eine Ferienstadt für krebskranke Kinder. Newman engagierte sich außerdem in der Bürgerrechtsbewegung und machte sich für Waffenkontrolle stark. Er lebte bis zuletzt in Westport im US-Staat Connecticut. Die geplante Regiearbeit an einem Theaterstück im Herbst dort hatte er abgesagt. (AP)
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