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Produktionskürzungen

Volvo entlässt wegen Nachfrageschwäche mehr als 3.000 Leute

Opel, Daimler, Ford und BMW hatten schon Produktionskürzungen angekündigt

AP
08.10.2008

Auf dem Pariser Autosalon wird das innovative Volvo ReCharge-Konzept, ein sogenannter Plug-in- Hybridantrieb - ganz im Zeichen des Klimaschutzes, vorgestellt. (AP Photo/Francois Mori)

Stockholm/Hamburg – Der schwedische Autobauer Volvo entlässt wegen sinkender Nachfrage weltweit mehr als 3.000 Mitarbeiter. In Schweden sollen 2.000 Bandarbeiter gehen, sowie 700 Leute aus der Verwaltung. Außerhalb Schwedens soll 600 Leute entlassen werden, wie Volvo am Mittwoch mitteilte. Volvo gehört zum Ford-Konzern.

Schon am Dienstag hatte zahlreiche deutsche Autokonzerne Produktionskürzungen wegen der weltweiten Finanzkrise angekündigt. So fahren Opel, Daimler, Ford und BMW ihre Produktion herunter. Der Branchenverband VDA prüft eine Senkung der Absatzprognose. Schon vorher hatte die tschechische VW-Tochter Skoda Produktionskürzungen angekündigt. Massenentlassungen sind nach Angaben der Hersteller aber nicht geplant.

Bei Opel soll das Werk im thüringischen Eisenach drei Wochen stillstehen, im Bochumer Opel-Werk stehen Bänder bereits seit der vergangenen Woche still. Auch Werke in Großbritannien, Polen und Spanien werden gestoppt. Im größten inländischen Mercedes-Werk in Sindelfingen beginnen die Weihnachtsferien deutlich früher. Dort stehen die Bänder ab 17. Dezember still. Im Ford-Werk Saarlouis wird auch Produktion gedrosselt, außerdem werden 204 Zeitarbeiter gekündigt. BMW plant eine Drosselung der Produktion in Europa um 40.000 Autos, betroffen ist auch das Werk Leipzig.

Der deutsche Auto-Branchenverband VDA will angesichts der Kürzungen seine Absatzprognose für das laufende Jahr überprüfen. Genaueres lasse sich aber erst sagen, wenn die Absatzzahlen für Oktober vorlägen, wie der VDA erklärte Im Jahr 2007 war der deutsche Automarkt bereits um 9,2 Prozent auf 3,15 Millionen Neuzulassungen eingebrochen. (AP)

 

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