Zwei Tage vor der Bekanntgabe des Namens erhielt Epoch Times neue Nachrichten von Gao Zhisheng und seiner Familie. Sie wurden noch vor den Olympischen Spielen in Peking von der chinesischen Staatssicherheit zu einem geheimen Ort im Süden Pekings verschleppt. Dort werden er und seine Familie grausam gefoltert.
Der Informant der Epoch Times, dessen Name aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden kann, sprach über: „Unmenschliche Folterung! Ich will es gar nicht genau beschrieben, weil es mir zu weh tut ... viel grausamer als die Nazis." Seinen Angaben zufolge wurden Gao, seine Frau, seine Tochter und sein Sohn in der Pekinger Vorstadt Daxing eingekerkert. Gao's Frau Gen He und seine Tochter Gege befinden sich aufgrund von Folter und psychischem Druck kurz vor dem Zusammenbruch, während der geistige Zustand von Rechtsanwalt Gao vergleichsweise stabil scheint.
Der Informant berichtete weiter, dass es Gao am 25. Dezember 2007 gelungen sei, heimlich mit einem Freund zu telefonieren. Seine Stimme habe damals noch relativ optimistisch geklungen.
Um die Identifikation durch das Regime zu vermeiden, erzählte der Informant nur wenige Details über Gao. (mz)
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