Madrid – Der ehemalige spanische Ministerpräsident José Maria Aznar hat die Verfechter der Bekämpfung des Klimawandels mit Vertretern einer intoleranten Religion verglichen. Er leugne den Klimawandel nicht, stelle aber infrage, ob in wirtschaftlich schweren Zeiten so viel Geld dafür ausgegeben werden sollte, sagte Aznar am Mittwoch.
Viele der bekanntesten Aktivisten seien keine Wissenschaftler. „Es ist mehr wie eine neue Religion, die jene zum öffentlichen Feuer verurteilt, die ihre Thesen, Vorhersagen und Warnungen hinterfragen“, sagte Aznar in Madrid bei der Vorstellung eines Buchs des ehemaligen tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus. Der Tscheche steht dem Klimawandel sehr skeptisch gegenüber.
Der konservative Aznar war von 1996 bis 2004 spanischer Ministerpräsident. Seither hat er kein öffentliches Amt mehr inne, macht aber immer wieder mit umstrittenen Äußerungen von sich Reden. (AP)
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